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Laminat reparieren
kann jeder.

So bessern Sie Schadstellen im Laminat einfach aus.

Er gehört zu den beliebtesten Bodenbelägen der Deutschen: Laminat. Kein Wunder, es gibt ihn in den unterschiedlichsten Musterungen und Farben, so dass wirklich jeder auf seinen Geschmack kommt. Gleichzeitig ist Laminat wunderbar unempfindlich. Doch was, wenn der unkomplizierte Bodenbelag doch mal einen Kratzer, ein Loch oder einen kleinen Riss abbekommt? Ganz einfach: Mit einem Reparatur Set sind die unschönen Stellen im Laminat ganz schnell repariert. Wir zeigen Ihnen, wie einfach Sie Ihr Laminat selbst reparieren können.

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Das benötigen Sie,
um Ihr Laminat zu reparieren:

 

1x Reparatur-Set für lackierte Oberflächen bestehend aus: 10 Stangen Hartwachs (4 cm), 1 x Füllstoff-Hobel inkl. Vlies und kleinem Schleif- und Poliertuch, 1 x Batterie-Schmelzer inkl. 3 Batterien, 1 x Schleif- und Poliertuch, 1 x Baumwolltuch, 1 x Spezial-Pinsel

 

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1. Vorbereitungen für die Laminat-Reparatur.

Achten Sie darauf, dass die zu reparierende Stelle sauber, trocken und fettfrei ist. Abstehende und lose Teile sollten Sie vor der Laminat-Reparatur auf jeden Fall mit dem beiliegenden Hobel entfernen. Anschließend drücken Sie die Ränder der Schadstelle mit der roten Rückseite des Hobels rund.

 

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2. Das Laminat ausbessern mit Wachs.

Wählen Sie ein Wachs aus, das farblich zu Ihrem Laminat passt. Nehmen Sie außerdem das transparente Wachs mit dazu. Um eine Tiefenwirkung zu erzielen, werden jetzt alle passenden Wachssorten miteinander vermischt. Dazu können Sie den beiliegenden Schmelzer verwenden. Drücken Sie den Knopf des Schmelzers für 10 Sekunden, um die Schmelzspitze zu erwärmen. Nun tragen Sie kleine Mengen farbiges Wachs ab, geben eine kleine Portion transparentes Wachs hinzu und bringen das Ganze nach und nach in die Schadstelle ein. Die Farbtöne werden dabei immer von hell nach dunkel hin eingesetzt. Sollte das Wachs beginnen zu qualmen, lassen Sie den Powerknopf des Schmelzers los. Bessern Sie die zu reparierende Stelle im Laminat solange aus, bis sie leicht überfüllt ist. Ist alles erledigt, vergessen Sie nicht den Kopf des Schmelzers von Rückständen zu befreien. 

 

 

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3. Farbanpassungen bei der Laminat-Reparatur.

Nach ca. 30 Sekunden Abkühlzeit können Sie die Überstände mit der Rillenseite des Hobels abtragen. Die Hobelrillen lassen sich anschließend mit dem im Hobel befindlichen Spachtel reinigen. Weiter geht es damit, letzte Farbanpassungen vorzunehmen, indem Sie noch einmal farbiges Wachs auf die Schadstelle auftragen. Versuchen Sie dabei, die Maserung des Laminats nachzuahmen. Nutzen Sie dafür einfach wieder den beiliegenden Schmelzer. Das transparente Wachs benötigen Sie für diesen Arbeitsschritt nicht.

 

 

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4. Das Finish nach dem Laminat ausbessern.

Letzte Überstände tragen Sie einfach wieder mit der Rillenseite des Hobels ab. Anschließend strukturieren Sie den Füllstoff in Richtung der Maserung mit der flachen Kante des Hobels. Sollte die Maserung noch nicht passen, können Sie den Schritt mit den Farbanpassungen wiederholen. Wenn alles stimmt, nehmen Sie das im Hobel befindliche Vlies zur Hand und entfetten damit die reparierte Stelle im Laminat. Gleichzeitig entfernen Sie so übrigens auch den Glanz.

 

 

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5. Versiegelung des reparierten Laminats mit Klarlack.

Schütteln Sie den Klarlackstift ca. 15 Sekunden und entlüften Sie ihn durch das drücken der Markierung „Press“. Den ersten Tropfen verteilen Sie im Baumwolltuch, damit die Pinselspitze den Lack aufnehmen kann. Die Spitze des Stifts sollte dazu nach unten zeigen. Jetzt versiegeln Sie die reparierte Stelle im Laminat mit einer dünnen Schicht Klarlack aus dem Stift. Abschließend greifen Sie zum Poliertuch (die grüne Seite poliert, die weiße mattiert) und passen den Glanzgrad der reparierten Stelle an. Das war’s – Sie haben Ihr Laminat erfolgreich repariert.

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